Koronare Herzkrankheit

Die koronare Herzkrankheit ist eine Minderdurchblutung der Herzkranzgefäße infolge einer Koronarinsuffizienz oder eines Herzinfarktes und den daraus entstehenden Erkrankungen wie Rythmusstörungen und Herzinsuffizienz. Die genannten Krankheiten und deren Folgen werden unter dem Begriff KHK zusammengefasst.

Risikofaktoren für eine KHK sind hoher Cholesterinspiegel, Hypertonie, Diabetes Mellitus, Rauchen, Übergewicht und Stress. Kombinationen dieser Risikofaktoren führen besonders häufig zu einer Koronarsklerose.

KORONARINSUFFIZIENZ / ANGINA PECTORIS

Bei einer Koronarinsuffizienz wird der Sauerstoffbedarf des Herzmuskels nicht mehr gedeckt. Die Ursache ist fast immer eine Koronarsklerose als Symptom der Gefäßsklerosierung im ganzen Körper. Man unterscheidet in eine Belastungs-Angina Pectoris ( häufigste Form ) und eine Ruhe - Angina Pectoris (durch Koronarspasmen)

Symptome : Leitsymptom ist der plötzlich einsetzende Herzschmerz. Hier gibt es leichte Formen vom einfachen „Organgefühl" bis hin zum lebensbedrohend empfundenen Vernichtungsschmerz mit Engegefühl und brennendem Stechen hinter dem Brustbein. Diese Form wird wegen des Engegefühls Angina pectoris genannt (Angina = Enge / Pectoris = der Brust ).

Meist dauern die Schmerzen nur kurze Zeit (3- 10 Min.) und treten besonders unter Belastung auf (Belastungs-Angina). Typischerweise strahlen Herzschmerzen in die linke Schulter, den linken Arm, können manchmal aber auch untypische Ausstrahlungszonen haben und sind dann nur schwer von Oberbauchbeschwerden oder Interkostalneuralgien zu unterscheiden.

Diagnose : EKG; Koronarangiographie; Ansprechen auf Nitro - Präparate;

Therapie : Beseitigung der bestehenden Verengung; medikamentöse Verringerung des Sauerstoffbedarfs des Herzens (Nitro - Präparate, Calciumantagonisten, Beta – Rezeptorenblocker, usw.).

Immer wieder kehrende Anfälle, deren Häufigkeit, Dauer und Intensität sich nicht ändert werden stabile Angina pectoris genannt, bei einer Zunahme der Dauer, Schwere und Häufigkeit spricht man von einer instabilen Angina pectoris, sie geht in ca. 30 % der Fälle in einen Infarkt über.

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